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Betrugs-SMS erkennen und stoppen
Betrugs-SMS, auch Smishing genannt, sind Phishing per Textnachricht. Sie geben sich als Paketdienst, Sparkasse oder Behörde aus und drängen dich, auf einen Link zu tippen, bevor du nachdenkst. Am sichersten ist es, wenn solche SMS dich gar nicht erst erreichen.
Bald im App StoreDie häufigsten Betrugs-SMS in Deutschland
- Paket-SMS im Namen von DHL, Hermes, DPD oder GLS: Dein Paket konnte nicht zugestellt werden, für die erneute Zustellung fällt eine kleine Gebühr an.
- Zollgebühren: Eine Sendung aus dem Ausland liegt angeblich beim Zoll und wird erst nach Zahlung freigegeben.
- Bank-SMS, oft im Namen der Sparkasse oder Volksbank: Dein pushTAN-Verfahren läuft ab, dein Online-Banking ist eingeschränkt oder eine verdächtige Zahlung muss bestätigt werden.
- Finanzamt und Behörden: eine angebliche Steuererstattung, ein offener Bußgeldbescheid oder eine Mahnung.
- Gesperrte Konten: Apple Account, Streaming-Dienst oder Postfach werden angeblich geschlossen.
- „Hallo Mama“, „Hallo Papa“ und falsch verbunden: Nachrichten, die ein Gespräch beginnen und mit einer Geldbitte oder einem Krypto-Investment enden.
Warnzeichen: So erkennst du Smishing
- Zeitdruck: heute noch, innerhalb von 24 Stunden, letzte Mahnung.
- Ein Link, der nicht zur echten Website des Unternehmens passt, oft mit zusätzlichen Wörtern oder Bindestrichen.
- Gekürzte Links oder seltsame Leerzeichen, die Filter austricksen sollen.
- Die Aufforderung, Kartendaten, Codes oder einen kleinen Betrag einzugeben.
- Eine beliebige Handynummer als Absender statt des üblichen Namens des Unternehmens.
- Unpersönliche Anrede wie „Sehr geehrter Kunde“ statt deines Namens.
Echte Banken und Paketdienste fragen per SMS nicht nach Kartendaten oder TANs. Im Zweifel öffnest du die offizielle App oder tippst die Adresse selbst ein, statt auf den Link zu tippen.
Wie Junkless Betrugs-SMS abfängt
Junkless kombiniert auf deinem iPhone drei Prüfungen. Eine Betrugsdatenbank enthält Hunderttausende bekannte Phishing-Domains: Ein Link zu einer davon schickt die Nachricht direkt in den Spam-Ordner. Ein Sprachmodell, trainiert mit echten Betrugs-SMS in acht Sprachen, erkennt die oben genannten Muster auch dann, wenn der Link neu ist. Deine eigenen Regeln gehen immer vor, ein vertrauenswürdiger Absender wird also nie blockiert.
Die Datenbank wird vor jeder Veröffentlichung geprüft: Bekannte Banken, Paketdienste, Shops und Link-Kürzer können nie darauf landen. Mit Pro wird sie täglich aktualisiert.
Auf einen Link getippt? Das ist jetzt zu tun
- Gib nichts weiter ein und schließe die Seite.
- Hast du Kartendaten eingegeben, ruf deine Bank über die Nummer auf deiner Karte an oder lass die Karte über den Sperr-Notruf 116 116 sperren.
- Hast du ein Passwort eingegeben, ändere es auf der echten Website und aktiviere die Zwei-Faktor-Authentifizierung.
- Bei einem Schaden: Erstatte Anzeige bei der Polizei, das geht in vielen Bundesländern auch online.
- Melde die SMS: Die Bundesnetzagentur nimmt Beschwerden über Rufnummernmissbrauch entgegen, am besten mit einem Screenshot, auf dem Absendernummer, Datum und Uhrzeit zu sehen sind. Sie kann Nummern abschalten lassen.
Betrugs-SMS melden und den Filter trainieren
Wenn du eine SMS mit Junkless meldest, wird deine Entscheidung auf deinem iPhone verschlüsselt, und nur dein eigenes Gerät kann sie wieder lesen. Übertragen werden nur der Absender und deine Wahl, nie der Nachrichtentext. Junkless macht daraus eine Regel, sodass die nächste Nachricht dieses Absenders automatisch gefiltert wird.
Gut zu wissen: iOS löscht die gemeldete Nachricht, nachdem du auf „Fertig“ tippst. Brauchst du sie noch, etwa als Screenshot für die Bundesnetzagentur, sichere sie vorher oder markiere den Absender stattdessen direkt in Junkless.